Referenzprojekte

TU Graz

Analyse verschiedener Innendämmsysteme

 

An der Technischen Universität Graz läuft derzeit ein Projekt zur Analyse von verschiedenen Innendämmsystemen. Diese Systeme finden überall dort Einsatz, wo aufgrund gesetzlicher Bestimmungen keine Außendämmung möglich ist.Bei der Innendämmung wird der Taupunkt weiter in das Mauerwerk gezogen, deshalb kondensiert das Wasser an den Trägerbalken. Im schlimmsten Fall können die Holzträger durch die hohe Feuchtigkeit und den resultierenden Pilzbefall komplett durchmorschen und die gesamte Decke zum Einsturz bringen. In zwei übereinander liegenden Eckräumen werden die fünf zu vergleichenden Systeme bzw. Materialien auf zwei Mal fünf Versuchsfeldern aufgebracht. Ziel des auf drei Jahre ausgelegten Projektes ist die grundlegende Analyse und Weiterentwicklung der für die Innendämmung tendenziell problematischen Bauteilanschlüsse wie Übergänge zu Holzbalkendecken, Zwischendecken und -wänden, Fenster- und Türlaibungen und die produktneutrale Beurteilung der Verwendung von ökologisch unbedenklichen Baustoffen, so die Projektbeschreibung.

Die Firma Schaller GmbH stellt dabei den gesamten messtechnischen Apparat zur Verfügung. Als Sensorik werden speziell entwickelte Unterputz-Luftfeuchte- und Temperaturtransmitter verwendet, welche sich durch eine flache Bauform auszeichnen. Zusätzlich wird mittels humimeter BLW Geräten die Holzfeuchte der Balken gemessen, um frühzeitig feuchte Stellen im Gebälk zu erkennen. Die gesamte Sensorik wird auf einen Schaltschrank zusammengeführt und über diverse Schnittstellen an einen Computer zur Datenaufzeichnung übermittelt.

 

 


Estyria

Temperatursteuerung für Kürbiskerntrockner

 

Die Fa. Schaller realisierte für die Firma Estyria eine vollautomatische Temperaturüberwachung, für einen komplett neu gebauten Kürbiskerntrockner mit 10 Trocknungskammern. Zur optimalen Überwachung werden pro Kammer zwei Temperaturen erfasst. Die erste ist im Boden der Kammer integriert und misst somit die unterste Schicht des Produktes. Die zweite Temperatur wird von schräg oben mittels IR-Sensoren gemessen. Zusätzlich wurde eine mobile Einheit realisiert, welche an jede Kammer angebracht werden kann. Mithilfe dieser mobilen Einheit kann ein noch eindeutigeres Temperaturprofil über die Tiefe erstellt werden. Zur besseren Steuerung des Prozess werden bei einer Trocknerkammer auch die Zuluft sowie die Strömung, mittels einem Luftfeuchte- und Temperaturfühler, sowie einem Strömungssensor, gemessen. Alle Sensoren sind auf einer SPS zusammengefasst und werden von dieser ausgewertet, überwacht und visualisiert.

Diese Steuereinheit kommuniziert via Ethernet mit einem 100m weit entfernten Computer auf dem eine Software läuft um alle Daten zu sammeln, visualisieren und zu archivieren. Somit kann der für den Prozess Zuständige auch im Büro erkennen wie weit die Trocknung der empfindlichen Kürbiskerne schon vorangegangen ist.Diese Daten können auch zu einem späteren Zeitpunkt analysiert werden um den Trocknungsprozess zu optimieren.